digitale.staedte.gv.at

Städtebund-Leitinitiative "E-Government-Referenzstädte"

digitale.staedte.gv.at : WAI-Evaluierung der kommunalen Website

WAI-Evaluierung der kommunalen Websites

Seit 01.01.2008 müssen kommunale Internet-Auftritte barrierefrei gestaltet sein – berücksichtigt werden muss dabei zumindest die Stufe „A“ der internationalen Web Content Accessibility Guidelines Version 1 (WCAG1, Richtlinien über die Zugänglichkeit von Internet-Auftritten) bzw. Vorgaben nach der Version 2 der WCAG.

Im Zuge des Schwerpunktes „Kommunale Internetplattform“ wurden die kommunalen Webauftritte ausgewählter Referenzstädte hinsichtlich ihrer Barrierefreiheit, aber auch hinsichtlich der Einhaltung von Webusability-Grundlagen, sowie der Umsetzung von Empfehlungen der Bundesregierung (z.B. Verwendung von Verfahrens- und Leistungsbereichen im Rahmen der Menüführung) geprüft.

Als Ergebnis erhielten die betroffenen Städte und Gemeinden einen detaillierten Bericht darüber, in welchen Bereichen ihres Webangebotes Verbesserungen möglich bzw. notwendig sind.

Sehr gutes Abschneiden für die kommunalen Webangebote

Kernaussage der durchgeführten Evaluierung ist, dass sich die daran beteiligten Referenzstädte großteils durch moderne und barrierefreie Webangebote auszeichnen. Dieses Urteil wurde sowohl an technischen als auch gestalterischen Maßstäben festgemacht. Verbesserungspotential war zwar gegeben, betraf jedoch nur in geringem Ausmaß detailliertere Aspekte der Webusability sowie vereinzelt Empfehlungen zur Barrierefreiheit.

Grundsätzlich (und das zeigt, dass die seit 2008 im E-Government-Gesetz festgeschriebene Verpflichtung umgesetzt wurde,) haben die gesetzlichen Vorgaben der Barrierefreiheit aber weitgehend Berücksichtigung gefunden. Dieses Ergebnis kam nicht ganz überraschend, hat der Österreichische Städtebund doch bereits 2006 durch das Projekt „CitySites“ in den Kommunen Sensibilität für die notwendigen Maßnahmen zur Erreichung barrierefreier Webangebote aufgebaut und 2007 flankierend auch einen „Leitfaden zur Optimierung bzw. Neugestaltung kommunaler Webauftritte“ herausgegeben, welcher die Mitgliedsstädte bereits bestens auf diese Herausforderung vorbereitet hat.